, Volley Hollywood Papiermühle H2

Siegeszug des Herren 2 hält an!

Die VOPAP-Zweitligisten können ihre aufsteigende Form auch gegen den VBC Aeschi unter Beweis stellen. Mit einem glatten 3:0 (25:18; 25:19; 25:23) schafften wir den zweiten Sieg in Folge ohne Satzverlust.

Auch nach dem klaren Sieg gegen die Studenten blieb der Fokus auf dem nächsten Spiel bestehen. Nach wie vor ohne Trainer Brütsch, war Gerber diese Woche Übungsleiter von Volley Hollywood Papiermühle. Wir trainierten gut, wenn auch die Intensität am Mittwoch nicht so ganz ihren Höhepunkt erreichen wollte. Leider musste sich Berisha etwas zurücknehmen, da er noch unter Schmerzen litt. Er würde uns auch im Spiel gegen den VBC Aeschi nicht zur Verfügung stehen, was problematisch war, da wir ohne den in der NLB aushelfenden Etienne, nominell nur eine Mitte hatten. Somit stellten Weber und Salonen die Pläne A-D auf – Plan B wurde es schliesslich. Jari Baumann aus dem Herren 4-Team unterstützte uns, nachdem er im Montag-Training schon einen guten Eindruck hinterliess, in der Mitte.

Am Spieltag waren wir somit zum ersten Mal mit 12 Spielern auf dem Matchblatt vertreten. Auch an der Seitenlinie konnten wir aus dem Vollen schöpfen. Mit Interims-Coach Flumene und dem gerade aus den Ferien zurückgekehrten Brütsch als Assistent, waren wir sehr gut aufgestellt! Mit dem VBC Aeschi kam uns ein Team besuchen, mit welchem uns eine lange Tradition verbindet. Seit Jahren entwickeln sich jeweils hart umkämpfte Spiele, und man kennt sich – eben teilweise jahrelang… Flumene setzte wie in den Spielen zuvor auf eine Mischung aus jung und alt, wobei alt – neben Salonen – Jahrgang 2003 bedeutete. Wie schon gegen Uni Bern legten wir gut los, und spielten ein souveränes Sideoutspiel, welches jeden Spieler im Angriff miteinbezog. Auch von der Grundlinie steigerten wir uns während des Satzes zusehends, was sich in einem komfortablen Vorsprung zeigte. Die Gäste waren bemüht, konnten uns in diesem Satz aber nichts entgegensetzen. Mit dem 25:18 beendete Schopfer den Satz humorlos mit einem satten Angriff.

Mit dem selben Personal startete man auch in Satz zwei. Am Spielverlauf änderte sich vorerst nicht viel. Neben den im ersten Satz schon glänzend aufgelegten Schopfer und Baggiolini auf Aussen und Winkelmann in auf Dia konnte nun auch unsere Aushilfe Baumann in der Mitte reüssieren. Mit starken Angriffen und dem einen oder anderen brutalen Block stempelte er definitiv im Spiel ein. Baumgartner – sein Mitstreiter in der Mitte – war schon voll im Spiel. Beim Stand von 7:14 nahm Aeschi ein Timeout, und niemand glaubte so richtig an ein Comeback der Gäste. Mit deutlich mehr Risiko im Service setzten sie unsere Annahme unter der Regie von Libero Martin aber unter Druck. So kam es dass der Vorsprung auf zwei Punkte verringerte. Nun wurden auch wir zur Seitenlinie für einen kleinen taktischen Austausch gebeten. Und der wirkte. Wir nahmen wieder Fahrt auf und plötzlich klappte wieder, was zuvor kurzzeitig nicht gelingen wollte. Das 25:19 besiegelte Winkelmann mit einem blitzsauberen Ass. Dies sollte seine letzte Aktion gewesen sein.
 
Mit Gerber und Hnatyshyn ersetzte Flumene die Achse Pass-Dia für den dritten Satz. Dieser Wechsel brachte eine etwas andere Dynamik aufs Feld, welche dem Spiel gut tat. So zeigte sich Aeschi nun auch von seiner kämpferischen Seite, was sich darin zeigte, dass sie in der ersten Hälfte des Satzes die Führung übernahmen. Nach und nach hatte sich aber auch die neue Formation unsererseits eingespielt, und so konnte die Aufholjagd gestartet werden. Vor allem im Block zeigten wir nun eine engagierte Leistung, und schickten diverse Bälle mit A-Post zurück zum Absender. Es entwickelte sich nun das Spiel, welches wir uns von den Spielen gegen Aeschi gewohnt waren. Es wurde um jeden Ball gekämpft – und anschliessend um jeden Ball gestritten. Auch beim Stand von 23:23 war der Satz noch völlig offen. Mit zwei Punkten – dem zweiten in Form einer Passeurfinte von Hnatyshyn – beendeten wir die Punkteträume unserer Gäste aber vehement.
  
 
Mit einer über weite Strecken abgeklärten Leistung zeigt sich ein klarer Aufwärtstrend in unserem Spiel. Nun wird, nach einer beeindruckenden 9-Punkte-Serie (9:1 Sätze!) von Interimscoach Flumene, wieder Brütsch übernehmen. An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank für die drei Spiele als unser Coach!! Auch Zimmermann gebührt Dank für die beiden Montagstrainings, welche uns sicherlich ein Stück auf den jetzt eingeschlagenen Weg gerückt haben.


Es geht Schlag auf Schlag. Am Samstag, 6.12. empfangen wir um 17:30 Uhr Volero Aarberg im Altikofen. Ein weiteres Team, welches punktemässig noch in Tuchfühlung mit uns ist.

 

 

VOPAP H2 vs. VBC Aeschi 3:0 (25:18 / 25:19 / 25:23)

 

Für VOPAP spielten:

Martin Weber (Captain); Marco Schopfer; Jan Baggiolini; Abdulrauf Gunesh; Damian Baumgartner; Jari Baumann; Philipp Gerber; Jan Winkelmann; Ruslan Hnatyschin; Patrick Salonen; Levi Martin (Libero); Joel Schöni (Libero)

es fehlten: Laurent Etienne (NLB); Liridon Berisha (verletzt) 

 

Coach: Ursi Flumene; Laurent Brütsch (Assistent)