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Herren 2 ringt Leader Aeschi nieder!

Salonen Patrick 27.01.2019

Das Herren 2 schlägt den bis dahin ungeschlagenen Leader VBC Aeschi a in einem engen Spiel mit 3:2 (19:25; 25:20; 22:25; 25:20; 15:8). Somit wahrt sich das Team eine klaine Chance auf den zweiten Tabellenrang.

 

Man konnte an diesem Wochenende durchaus von den Spielen der Entscheidung sprechen. Am Sonntag trafen wir im solothurnischen auf den Leader Aeschi und am Tag darauf steht mit Münchenbuchsee das nächste 2. Liga-Team anlässlich des Cups bei uns auf der Matte. Verlieren wir beide Spiele, sind wir in der Meisterschaft wohl aus der Entscheidung ganz raus, und im Cup logischerweise ganz sicher ganz raus... Nun aber der Reihe nach. Im Vorfeld des Liga-Spiels schreckte eine Sprachnachricht am Vorabend des Spiels die VOPAP-Gemeinde auf. Star-Transfer Mosimann verletzte sich beim Beachtraining am Fuss und gab bekannt, dass er uns als Coach unterstützen würde. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Seiler sicherlich ein weiterer herber Schlag!

 

In der Halle angekommen, merkte man bald mal, dass sich hüben wie drüben eine spezielle, knisternde Stimmung aufbaute. Es ging um relativ viel. Für uns verständlicherweise um etwas mehr, so starteten wir mit einem Rückstand in der Tabelle ins Spiel. Das Spiel begann auf beiden Seiten vorsichtig. Kein Team konnte sich vorerst entscheidend absetzen. Mitte des Satzes war es aber das Heimteam, welches einige Unzulänglichkeiten in der VOPAP-Annahme geschickt ausnutzen konnte. Wir kämpften uns nochmal etwas ran. Näher als drei Punkte an den Gegner kamen wir nicht mehr. Mit 25:19 verloren wir den Startsatz. 

Mit dem Wechsel auf der Passposition ging es in den zweiten Satz. Eine Serviceserie gleich zu Beginn bescherte uns eine 4:0-Führung. Auch wenn vier Punkte schnell verspielt sind, gab uns diese Führung etwas Rückhalt, und so spielten wir um einiges ruhiger als noch im Satz zuvor. Dies zeigte sich darin, dass wir konstant in Führung lagen. Block-Defense aber auch unser Sideout-Spiel waren der Schlüssel zum Erfolg. Mit 25:20 konnten wir den Satzausgleich bewerkstelligen.

Nun waren auch wir im Spiel angekommen. Und das Spiel war weiterhin auf beiden Seiten umkämpft. Immer wieder wurden auch Nettigkeiten unter dem Netz ausgetauscht. Der Umstand dass die Unparteiische während des gesamten Spiels kein Touché erkennen konnte, trotz teilweise klarer Ballberührung, beruhigte das Spiel auch nicht merklich. Das Spiel blieb eng, bis wir wieder einmal Mühe bekundeten Punkte zu machen. Aeschi liess sich nicht zweimal bitten und zog mit ein paar Punkten davon. Leider konnten wir wie schon im Startsatz nicht mehr reagieren und mussten dem Gegner den Satz mit 22:25 zugestehen.

Mit einem erneuten Wechsel auf dem Pass starteten wir zur Mission "wir retten zumindest noch Punkte". Und wie schon in Satz zwei, konnten wir nach einem verlorenen Satz reagieren. Wiederum lagen wir während des gesamten Satzes mit ein paar Punkten in Front. Mitte des Satzes mussten wir Gerber nach einer komischen Landung durch Leu ersetzen, was aber unserem Spiel absolut keinen Abbruch tat. Mit 25:20 konnten wir auch diesen Satz gewinnen, und zumindest schon mal einen Punkt ergattern.
 
Nun waren wir natürlich motiviert bis in die Zehenspitzen, um zumindest noch den Zusatzpunkt zu ergattern. Wie schon im Satz zuvor, spielten wir in dieser Phase etwas konstanter und auch etwas zwingender als der Gegner. Zusehends wurde Aeschi aber auch der teilweise (zu) kleine Block zum Verhängnis. Schmutz schlug gegen Ende des Spiels Ball für Ball über den Block ins Feld, was unser Spiel ungemein erleichterte. Mit 15:8 war dann der Ausgang des Entscheidungssatzes doch relativ deutlich.

 

Leider fehlte uns einmal mehr die Konstanz um die drei Punkte zu gewinnen. Aeschi spielte gut und zeigte auch warum sie bis dahin ungeschlagen waren. Aber 2-3 individuelle Fehler weniger in den Sätzen eins und drei hätten uns heute die Vollpackung beschert. Positiv herauszustreichen gilt das Job-Sharing von Cataldi und Heimgartner auf der Dia-Position! Sämtliche Wechsel auf dieser Position brachten immer einen Mehrwert. Somit ist uns die Revanche für die ärgerliche Heimniederlage gelungen.

 

Nun spielen wir morgen Montag um 20:30 Uhr gegen den 2. Ligisten VBC Münchenbuchsee unser Halbfinalspiel im berner Kantonalcup. Wie vor einem Jahr an selber Stelle, verspricht auch dieses Spiel einiges an Brisanz. Münchenbuchsee konnte sich in der Liga etwas fangen, und gewann letzthin gegen den 1. und 2. Platzierten in der 2. Liga!

 

 
VBC Aeschi a vs. VOPAP H2 2:3 (25:19 / 20:25 / 25:22 / 20:25 / 8:15)

 

Für VOPAP spielten:

Lukas Schmutz (Captain); Dave Zimmermann; Dominic Schmutz; Philipp Gerber; Yves Leu; Christian Cataldi; Beni Heimgartner; Marcel Koller; Patrick Salonen

 

es fehlten: Timo Rieder (Rekonvaleszent)

 

Coach: Simon Mosimann, Marc Seiler