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Herren 1 hat im Spitzenkampf die Nase hauchdünn vorne!

Salonen Patrick 12.12.2016

In einem bis zum Schluss spannenden Spitzenkampf schlägt das VOPAP-Team den Tabellendritten und letztjährigen Playoff-Finalisten STB Volley auswärts vor gut gefüllten Rängen mit 3:2 (25:22; 25:18; 17:25; 18:25; 15:13). Somit bleibt das Team weiterhin ungeschlagen!

 

Nachdem die 1. Liga-Damen von Volley Muri Bern den oberklassigen NLB-Tabellendritten Glaronia mit 3:1 aus dem Cup spediert hatten, konnten wir uns an die Matchvorbereitung machen. An dieser Stelle "Herzliche Gratulation an Volley Muri Bern zu dieser starken Leistung!" Mit dem STB stand ein altbekannter Gegner auf dem Spielplan. Im ersten Saisonspiel konnten wir gegen sie ohne Satzverlust gewinnen. Dies allerdings mit dem minimalst möglichen Vorsprung von sechs Spielpunkten. Im Gegensatz zum, für STB-Verhältnisse, Rumpfteam vom Hinspiel, waren gestern nun wohl praktisch alle mit an Bord.
 
 
Spitzenkampf
 
Wie es sich für einen Spitzenkampf gehört ging es gleich auf einem hohen Niveau zur Sache. Bleibt zu sagen, dass vorderhand ein hohes Fehler-Niveau gemeint ist. Etliche Servicefehler, aber auch sonst technische Unzulänglichkeiten hüben wie drüben, liessen vorderhand kein flüssiges Spiel zu. Glücklicherweise konnten wir im Laufe des Satzes unsere Fehlerquote deutlich reduzieren, während dem dies dem Gegner nicht so richtig gelingen wollte. Mit 25:22 gewannen wir den ersten Satz als das Team, welches im Endeffekt weniger Fehler produzierte.

 

Besser im Spiel
 
Der zweite Satz ging weiter, wie der erste geendet hatte. Wir fanden immer besser ins Spiel und konnten die Fehler weiter reduzieren, während dem der STB nach wie vor unglücklich kämpfte. Auch der immer wieder glänzend freigespielte Dia-Angreifer auf Seiten der Stadt-Turner konnte nicht punkten. Zum einen blieb er des öfteren im Block hängen, und wenn dies nicht geschah konnten wir viele Bälle verteidigen. Mit deutlich verbessertem Spiel auf unserer Seite konnten wir den Satz klar mit 25:18 für uns entscheiden.
 
 
Ausgebremst
 
Wir spielten, den 3:0-Erfolg vor Augen, vorderhand gleich weiter. Mit zwei taktischen Wechseln startete der Gegner in Satz drei. Diese Wechsel verleihten dem STB nun leider die sonst gewohnte Stabilität. Und so kam es, dass sich nun allmälich ein Spiel auf hohem Niveau entwickelte. Die zahlreichen Zuschauer bekamen immer mal wieder lange und schöne Ballwechsel, mit zum Teil mirakulösen Verteidigungsaktionen zu Gesicht, welche immer öfter vom Gegner gewonnen wurden. Auch erste Wechsel brachte uns nicht mehr auf die Gewinnerstrasse zurück. Mit 17:25 mussten wir den Satz deutlich abgeben.
 
 
Schockstarre
 
Der Trend des dritten Satzes setzte sich leider ungehindert in Satz vier fort. Wir waren stets bemüht, fanden aber über weite Strecken nicht die richtigen Mittel um erfolgreich zu sein. Auch weitere Wechsel zum Satzende konnten das zu diesem Zeitpunkt desaströs wirkende VOPAP nicht mehr aus der Misere ziehen. Mit 18:25 konnte der STB somit nach Sätzen gleichziehen.
 
 
Das Momentum
 
Mit der Gewissheit noch keinen 5. Satz in dieser Saison verloren zu haben starteten wir fulminant in den letzten Satz. Was zuvor nicht gelingen wollte, ging, wie so oft in dieser Saison, im Entscheidungssatz wieder wie gewohnt. Mit einer klaren Führung wurden die Seiten gewechselt, und auch danach konnten wir uns durch zwei starke Blocks von Schmutz weiter absetzen. Es wäre aber nicht der STB, wenn dieser Satz einfach so locker für uns geendet hätte. Wir hatten mehrere Matchbälle vergeben, als ein Doppelwechsel die nötigen Impulse bringen sollten. Beim ersten Ball klappte es noch nicht, der zweite Ball aber wurde souverän von Manuel Schmid verwertet. Mit 15:13 war der Satz aber unnötig knapp ausgefallen.
 
 
 
 
Gewonnen ist gewonnen, wenn auch knapp! Mit diesem Sieg bleiben wir weiterhin an der Tabellenspitze, wenn auch nur noch einen Punkt vor Uni Bern, dafür deren sechs Punkte vor dem nächsten Nicht-Playoff-Platz. Dass wir ohne ein Spiel verloren zu haben nur so knapp vor den Studenten liegen, sind die unnötig abgegebenen Punkte gegen Uni und Delémont, welche uns nun doch etwas schmerzen. Um den Platz an der Sonne bis zuletzt auskosten zu können, sollten wir dringendst an unserer Konstanz arbeiten. Wir haben ein breites, erfahrenes Kader mit einem guten Trainer und guten Trainings - soweit beste Voraussetzungen um dies in Zukunft in den Griff zu bekommen. Ganz zum Schluss sollte der Verwerter des Matchballs auch noch erwähnt werden. Fünf Sätze draussen zu stehen und dann mit der ersten Ballberührung klar machen was die anderen zuvor in mehreren Bällen nicht geschafft haben ist bestimmt nicht einfach, aber sackstark!! Geile Siech Mänu ;-)
 
 
Nächsten Samstag, 17. Dezember 2016, spielen wir um 18:00 Uhr in Aarberg gegen ebendiesen Volero unser letztes Spiel des Jahres 2016. Mit einem Sieg sind wir inofizieller Wintermeister 2016!
 

 

 
STB Volley vs. VOPAP H1 2:3 (22:25 / 18:25 / 25:17 / 25:18 / 13:15)

 

Für Vopap spielten:

Dave Zimmermann (Libero); Martin Weber; Patrick Zimmermann; Andi Gossweiler; Lukas Schmutz; Simon Friedli; Tino Jenal (Captain); Christian Tschanz; Manuel Schmid; Raphael Scheidegger; Patrick Salonen

 

Es fehlten: Simon Mosimann (Ausland)

 

Coach: Beni Heimgartner