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Spielbericht Herren 1

Schneider Simon 26.11.2019

Ja, das Herren 1 ist noch am Leben. Ja, das Herren 1 ist schön wie eh und jeh (so wird es auf den Strassen Berns gesagt). Ja, das Herren 1 hat mehr Spiele gewonnen als verloren und ist mittlerweile das beste Herrenteam im Lande Bern. Zuallererst Halli Hallo vom Herren 1. Wir sind noch da und versuchen in der Rückrunde vermehrt zu schreiben (sofern der Schreiberling in Ausbildung den Duden findet). Wegen kein Bericht bis jetzt wird der folgende evtl. ein wenig länger sein aber wie weise Menschen zu sagen pflegen: «Lang Ding ist gut».

Vordersaisonbericht(chen) Viel ist passiert vor neuen Saison. Einige gewichtige Abgänge mussten die Vopapler (Vopaper, Vopaponesen etc.) hinnehmen. Jedoch konnten auch einige neue Spieler auf dem Transfermarkt verpflichtet werden, wobei einige mehr Gewicht haben als andere. So konnte auch in diesem Jahr ein Team mit einer guten Kadertiefe zusammengestellt werden, welches auf allen Positionen breit aufgestellt ist. Für alle, welche die neuen Spieler noch nicht gesehen haben, kommt zu unseren Spielen. Es lohnt sich.

Die Vorbereitung mit den Turnieren in Davos und Trainingslager in Mürren verliefen wie zu erwarten. Dehydriert ist niemand, dem Gerstensaft sei Dank. Tanzen können auch die meisten und diejenigen, die nicht tanzen können haben anderen Qualitäten. Einige sind auch früh ins Bett zum Leid anderen und einige sind zu früh (nach Hause) gekommen zur Erheiterung anderen. Alles in allem ein paar gute Tage mit viel Team Building und viel Volleyball spielen. Wir sind b(e)reit.

Vorsaisonspiele

Wie schon angedeutet konnte schon in der Vorbereitung im Turnier in Davos (1. Liga /NLB/Senioren Nati) und einem Trainingsspiel gegen das Herren 2 in Mürren an der Feinabstimmung gefeilt werden. In Davos mussten wir uns erst noch finden und konnten noch nicht das volle Potenzial abrufen. Auch im Trainingsspiel am Sonntagmorgen in Mürren gegen das Herren 2 wusste das Herren 1 nicht ganz zu überzeugen. So reisten wir mit gemischten Gefühlen zum ersten Spiel nach Fully in die neue Saison.

Die Vorrunde

So jetzt geht’s um die Wurst oder ums Bernerbrätzeli. Gegen Fully aber in Martigny wollten wir zeigen, dass sich das Herren 1 von einer mittelmässigen Vorbereitung nicht verunsichern lässt. Die Ansage des Coaches war klar. Ein Sieg muss her. Ok, Cheff. Fully war uns nicht ganz unbekannt, so sind sie die Angstgegner der Vopapler. Doch das Herren 1 legte los wie ein Bär auf Rollschuhen (träge aber dennoch langsam zum Ziel kommend). Der erste Satz war eher ein Abtasten beider Teams mit dem besseren Ende für das Herren 1 (25:21 gewonnen). Der zweite und der vierte Satz waren ein Machtdemonstratiönchen (25:12, 25:15 gewonnen) und der dritte Satz wurde nur mit den Worten beschrieben: «Chli Schmöka lah» (16:25 verloren). Endstand: Vopap 3 : Fully 1, Merci beaucoup.

Kaum war Fully vorbei wartete am Sonntag schon Oberdiessbach auf uns. Uf, Doppelwochenende. Uf, Derby. Ausgeruht und hungrig nach 3 weiteren Punkten betraten die Spieler des Herren 1 die Heimhalle für ihres erste Heimspiel. Derby Time war angesagt und alle Spieler waren fokussiert bis in die Brusthaare. So wollte doch ein weiteres Jahr gezeigt werden, wer das schönste Team im Bernerland ist, evtl. auch das beste. In den ersten beiden Sätzen sah es danach aus, als würde Vopap diesmal den Kürzeren ziehen. Zu viele Fehler und einige Ungenauigkeiten führten zur 2:0 Satzführung der Oberdiessbächler. Jetzt drehte das Herren 1 jedoch auf und verbuchte 2 Sätze in Folge. 2:2. OMG. Der dritte Satz brachten die Vopapler sicher nach Hause ganz nach dem Motto: «Die Saison hemmer no nie Dihai verlora». Endstand: Vopap 3 : Oberdiessbach 2. Danka.

Im Spiel 3 und 4 ging es nach le Welscheland. Um genauer zu sein, nach Colombier (auch Colombia genannt) und nach Lausanne. In Colombier (nicht Colom-bier sondern Colombie(r) wussten wir nicht ganz, was uns erwarten wird. Nach dem Einschlagen bzw. Einspielen wussten wir es. Alles läuft über den Ami auf aussen. Es dauerte jedoch ca. 5 Sätze bis wir dies gemerkt haben. Das Herren 1 dominierte das Spiel in Satz ein und zwei fast nach belieben (26:24, 25:16). Jedoch machte es den Anschein, als ob das Herren 1 die lange Reise noch ein wenig geniessen möchte. So stand es nach zwei weiteren Sätze 2:2. Der letzte Satz war zum vergessen und so musste das Herren 1 die erste Niederlage der Saison in Kauf nehmen. Endstand: Vopap 2 : Colombia 3. Merci beaucoup.

Spiel 4 gegen Lausanne war gar nix. Bei Vopap war wie man so schön sagt die Flasche leer. Das Spiel ging 3:0 sang und klanglos ohne wenn und aber verloren. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an folgenden Link: http://www.lucvolleyball.ch/page.php?label=home. Endstand: Vopap 0 : Lausanne 3. Merci beaucoup.

Nur eine Woche nach dem Lausannedebakel stand das Herren 1 schon wieder in der Halle. Viel wurde trainiert, viel wurde analysiert und viel wurde stimuliert. Die Vopapler wollten Zuhause gegen Servette zeigen, dass noch Saft in der Mühle steckt. Sichtlich angespannt gingen das Herren 1 ins Spiel. Serviette ist ein unangenehmer Gegner. An einem guten Tag unschlagbar und an einem schlechten Tag sehr gut schlagbar. Was niemand wusste, auch das Herren 1 ist an einem guten Tag fast unschlagbar. So wurde bewiesen, auch Vopap kann zu null spielen (zur Freude des #Games, #zunullredbull) Endresultat Vopap 3: Servietten 0, Merci beaucoup.

Das letzte Spiel der Vorrunde brachte nochmals Feuer in die Altikofenhalle. Derby Time nummero deux gegen Aarberg. Der Aufsteiger überzeugte in der Saison durch gute Ergebnisse und einer spannenden Transferpolitik. So wusste Vopap nicht ganz genau was in der Altikofenhalle von den Spielern Aarbergs zu finden war. Das Spiel gestaltete sich schwierig für das Herren 1. Aarberg machte ziemlich viel Druck und die Vopapeler wussten nicht ganz genau, wie der Ball auf den Boden gebracht wird. Trainerfuchs Kissling brachte neue Kräfte und das zeigte Wirkung. Das Herren 1 gewann nach verlorenem Startsatz doch noch mit 3:1. Endstand Vopap 3: Aarberg 1. Danka.

So das war’s vom Herren 1. Wenn ihr durchgehalten habt: Hut ab. Wir sehen uns nächste Woche wieder um 18:00 im Altikofen. Zum Schluss noch die Weisheit der Woche: «Lache und die Welt lacht mit dir. Furze und die Welt hört auf zu lachen».

Euer H1