, Volley Hollywood Papiermühle H2

H2 startet mit Sieg ins neue Jahr!

Gelungener Start in die Rückrunde für das Herren 2. Liga-Team in Münchenbuchsee. Das Team von Coach Brütsch liess gegen den Aufsteiger nie Zweifel über den Ausgang der Partie aufkommen und gewann deutlich mit 3:0 (25:16; 25:15; 25:16).

Nachdem wir mit einem Dämpfer aus dem Cup in die Weihnachtsferien geschickt wurden, trafen wir uns gleich nach dem Spiel noch zu einer kurzen Teambesprechung ausserhalb der Spielstätte. Die Besprechung brachte Klarheit darüber wie wir unseren Kompass für die Rückrunde – aber auch darüber hinaus – richten wollen. Die ersten Trainings im 2026 wurden aus diversen Gründen noch nicht ganz vollzählig besucht. Dennoch waren wir guter Dinge gegen das zweite Buchsi-Team eine schlagkräftige Truppe stellen zu können. Neben dem langzeitverletzten Berisha, startete Gerber seine Ski-Karriere und Schopfer liess sich Weisheitszähne ziehen und fiel deshalb aus. Glücklicherweise durften wir auf Etienne in der Mitte zählen, auf welchen die NLB auf Grund unseres Mitte-Mangels dankenswerterweise verzichtete. Als dann kurzfristig auch noch Gunesh ausfiel reagierte Coach Brütsch und beorderte Libero Schöni zum Aussenangreifer, was dieser sichtlich erfreut annahm.

Dank der dezimierten Anzahl an Spielern hatten wir genügend Platz zum Einspielen. Unseren Butterfly präsentierten wir zu anderen Gelegenheiten auch schon genauer, aber was solls, mit dem Butterfly wurde genau so wenig ein Spiel gewonnen wie mit dem Einsmashen – wobei wir dieses wohl gewonnen haben. Das Spiel fing mit einem spektakulären Block von Winkelmann an, welcher somit gleich die Marschroute vorgab. Und so liessen wir das Heimteam vorerst nicht mitspielen. Dank konstant guter Annahmen konnte Salonen die Vorgabe vermehrt über die Mitte zu spielen problemlos umsetzen, was unseren Aussenangreifern deutlich mehr Raum zur Entfaltung gab, welchen sie auch teils spektakulär nutzten. Die VOPAP-Motor lief und der erste Satz wurde mit einem klaren 25:16 nie spannend.

Auch wenn der erste Satz deutlich ausfiel, trauten wir der Sache noch nicht ganz. Das Heimteam gewann vor Jahresfrist nach langer Durststrecke ein Spiel, und somit wollten wir sie sicherlich nicht unterschätzen. Mit ähnlicher Durchschlagskraft marschierten wir auch im zweiten Satz weiter. Vor allem Etienne und Baumgartner in der Mitte konnten sich immer wieder auszeichnen. Mit Baggiolini, Weber und Winkelmann buchten aber auch die weiteren Angreifer konstant, während dem Martin auf der Libero-Position die Annahme und Defense dirigierte. Es wurde auch in diesem Satz nicht wirklich knapp, und so war es an Captain Weber den Satzball blockfrei zum 25:15 im gegnerischen Feld zu versenken. 
 
Mit der 2:0-Satzführung im Rücken und unter Berücksichtigung des Spielverlaufs sah Brütsch die Chance zu wechseln. Hnatyshyn (für Salonen) und Schöni (für Baggiolini) spielten fortan. Schöni sprühte vor Motivation und punktete in Topscorer-Manier, dies so überzeugend und beeindruckend, dass auch Bälle, welche das Feld knapp verfehlten zu unseren Punkten wurden. Das Gesamtbild änderte sich indes nicht. Wir führten schon sehr bald wieder mit einigen Punkten, und ohne Druck konnten wir auch noch das eine oder andere Kabinettstückchen zelebrieren. Mit 25:16 ging auch der letzte Satz klar auf unser Konto.
  
Auch wenn das Heimteam augenscheinlich nicht den besten Tag einzog, konnten wir genügend Druck erzeugen, um sie auch nicht ins Spiel kommen zu lassen. Mit dem glatten 3:0 zogen wir in der Tabelle auch am punktegleichen RTS vorbei auf Rang 3.
 

Am 23. Januar 2026 wartet mit Schwarzenburg in der kleinen Halle zu Schwarzenburg eine delikate Aufgabe auf uns. Um 20:30 Uhr geht es los im Grenzdorf zum Kanton Freiburg.

 

 

VBC Münchenbuchsee (a) vs. VOPAP H2 0:3 (16:25 / 15:25 / 16:25)

 

Für VOPAP spielten:

Martin Weber (Captain); Jan Baggiolini; Joel Schöni; Damian Baumgartner; Laurent Etienne; Jan Winkelmann; Ruslan Hnatyschin; Patrick Salonen; Levi Martin (Libero)

es fehlten: Liridon Berisha (verletzt); Philipp Gerber (Ski); Marco Schopfer (Zahnfee); Abdulrauf Gunesh

 

Coach: Laurent Brütsch